Visualisierung des beleuchteten Eingangs der Sporthalle Happyland bei Nacht
Sportstätte · Happyland Klosterneuburg

Eine Halle, drei Spielfelder, ein belastbarer Preis

Die Bebauungsstudie klärt, was auf das Grundstück passt — und mit welcher Summe zu rechnen ist. Beides, bevor irgendjemand einreicht.

Das Freizeitzentrum Happyland in Klosterneuburg wollte erweitern — und stand vor der Frage, die am Anfang jedes Bauvorhabens steht.

Gesucht war eine Halle für Ballsport und Tennis, angebunden an das bestehende Hauptgebäude. Bevor Planung, Einreichung und Vergabe beginnen können, muss feststehen, ob das gewünschte Raumprogramm auf dem Grundstück überhaupt Platz hat, was die Bauordnung zulässt — und mit welcher Summe der Auftraggeber rechnen muss.

RAW Minerva hat diese Studie für die Sportstätten Klosterneuburg GmbH erstellt: vom Raumprogramm über den Entwurf bis zur Kostenschätzung nach Norm. Das Ergebnis ist keine Absichtserklärung, sondern eine Entscheidungsgrundlage.

Der Entwurf
Visualisierung des Haupteingangs der Sporthalle bei Tag mit auskragendem Betonvordach
Der Eingang liegt unter einem auskragenden Vordach — geschützt, gut auffindbar und direkt an die Wege des Freizeitzentrums angebunden.
Visualisierung der Sporthalle in der Dämmerung mit beleuchteten Fensterbändern
Zwei durchlaufende Fensterbänder holen Tageslicht in die Halle — und machen sie am Abend von außen als belebtes Haus lesbar.
Visualisierung der Ballsporthalle mit Zuschauertribüne und Holzverkleidung
Die Ballsporthalle mit Tribüne. Sichtbeton, Holz und Tageslicht von zwei Seiten — Spielfläche und Zuschauerraum in einem Raum.
Visualisierung der Halle mit Basketballkorb und umlaufender Galerie
Das Spielfeld misst rund 25 × 37 Meter — Normmaß für Basketball, teilbar für den Schulbetrieb.
Visualisierung der Tennisplätze mit Netz und Sandbelag
Zwei Tennisplätze in Reihe, mit dem nach Norm zulässig verkürzten Abstand zwischen den Feldern.
Visualisierung der Tennishalle in Längsrichtung
Längs gesehen: eine stützenfreie Halle, deren Tragwerk die ganze Spannweite überbrückt.
Der Weg
01

Bedarf geklärt

Raumprogramm gemeinsam mit dem Auftraggeber festgelegt: Ballsporthalle, zwei Tennisplätze, getrennte Umkleiden, Wirtschaftsräume — und die Anbindung an das Bestandsgebäude.

02

Grundlagen erhoben

Bebauungsvorschriften, Flächenwidmung und behördliche Auflagen geprüft, der Bestand erfasst. Erst danach steht fest, was auf dem Grundstück zulässig ist.

03

Entwurf gestellt

Baukörper, Grundrisse, Ansichten und Schnitte bis hin zum Fassadenaufbau — inklusive Haustechnik im Vorentwurf und Photovoltaik auf dem Dach.

04

Kosten beziffert

Kostenschätzung nach ÖNORM B 1801-1, gegliedert bis auf Leistungsgruppen — mit ausgewiesener Genauigkeit, damit der Auftraggeber nicht nur die Summe kennt, sondern auch ihre Bandbreite.

4,26 Mio.
Euro geschätzte Gesamtkosten
2.601 m²
Bruttogrundfläche
± 15 %
ausgewiesene Schätzgenauigkeit

Was in der Halle Platz findet

Ballsport
Spielfläche rund 25 × 37 Meter, mit Zuschauertribüne
Tennis
Zwei Plätze in Reihe, Maße nach Norm
Umkleiden
Damen und Herren getrennt, je rund 30 Halbspinde, Duschen und WC
Technik
Wirtschaftsräume für Heizungs- und Elektroverteiler
Anbindung
Barrierefreier Übergang zum Hauptgebäude mit Aufzug
Energie
Photovoltaik auf der Dachfläche, im Konstruktionsaufbau mitgeplant

Auftraggeber: Sportstätten Klosterneuburg GmbH. Entwurf, Visualisierungen und Kostenschätzung: RAW Minerva.

RAW Minerva Projekt- u. Planungsgesellschaft mbH