Eine Halle, drei Spielfelder, ein belastbarer Preis
Die Bebauungsstudie klärt, was auf das Grundstück passt — und mit welcher Summe zu rechnen ist. Beides, bevor irgendjemand einreicht.
Das Freizeitzentrum Happyland in Klosterneuburg wollte erweitern — und stand vor der Frage, die am Anfang jedes Bauvorhabens steht.
Gesucht war eine Halle für Ballsport und Tennis, angebunden an das bestehende Hauptgebäude. Bevor Planung, Einreichung und Vergabe beginnen können, muss feststehen, ob das gewünschte Raumprogramm auf dem Grundstück überhaupt Platz hat, was die Bauordnung zulässt — und mit welcher Summe der Auftraggeber rechnen muss.
RAW Minerva hat diese Studie für die Sportstätten Klosterneuburg GmbH erstellt: vom Raumprogramm über den Entwurf bis zur Kostenschätzung nach Norm. Das Ergebnis ist keine Absichtserklärung, sondern eine Entscheidungsgrundlage.
Bedarf geklärt
Raumprogramm gemeinsam mit dem Auftraggeber festgelegt: Ballsporthalle, zwei Tennisplätze, getrennte Umkleiden, Wirtschaftsräume — und die Anbindung an das Bestandsgebäude.
Grundlagen erhoben
Bebauungsvorschriften, Flächenwidmung und behördliche Auflagen geprüft, der Bestand erfasst. Erst danach steht fest, was auf dem Grundstück zulässig ist.
Entwurf gestellt
Baukörper, Grundrisse, Ansichten und Schnitte bis hin zum Fassadenaufbau — inklusive Haustechnik im Vorentwurf und Photovoltaik auf dem Dach.
Kosten beziffert
Kostenschätzung nach ÖNORM B 1801-1, gegliedert bis auf Leistungsgruppen — mit ausgewiesener Genauigkeit, damit der Auftraggeber nicht nur die Summe kennt, sondern auch ihre Bandbreite.
Was in der Halle Platz findet
- Ballsport
- Spielfläche rund 25 × 37 Meter, mit Zuschauertribüne
- Tennis
- Zwei Plätze in Reihe, Maße nach Norm
- Umkleiden
- Damen und Herren getrennt, je rund 30 Halbspinde, Duschen und WC
- Technik
- Wirtschaftsräume für Heizungs- und Elektroverteiler
- Anbindung
- Barrierefreier Übergang zum Hauptgebäude mit Aufzug
- Energie
- Photovoltaik auf der Dachfläche, im Konstruktionsaufbau mitgeplant